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Ilona Bushell, letztes Jahr Gastmitglied in unserem Chor, hat uns eingeladen, vom 26. April bis 1. Mai 2019 England zu besuchen. Der reisefreudige Bachl Chor kam dieser Einladung gerne nach. Typisch britisches Wetter erwartete ihn!

Originell war unser Hotel im Zentrum von Colchester, 500 Jahren alt und somit das zweitälteste seiner Art in England.

Schon beim ersten Konzert in der Kirche St. Albright’s in Stanway am Samstag spürten wir die Herzlichkeit der Konzertgänger. Berührend war es auch, die altenglische Messe am Sonntag ebenfalls in der Kirche St. Albright’s zu erleben und zu sehen, mit welcher Innigkeit und gleichzeitig herzlichem Umgang unter den Gläubigen gefeiert wurde. Wir durften den Gottesdienst mit einigen Stücken aus Schuberts „Deutscher Messe“ mitgestalten.

Danach hatte uns Ilonas Familie zu einer englischen „Garden Party“ eingeladen, wo wir mit vielen uns noch unbekannten britischen Köstlichkeiten großzügig bewirtet wurden.

Am Montag überraschten uns unsere Gastgeber in Cambridge mit einer Bootsfahrt auf der Cam. Unser Chorleiter und einige sportliche Mitglieder konnten ihr Geschick im Umgang mit den punts (hölzerne Boote, die mithilfe langer Stöcke bewegt werden) zeigen. Vom Fluss aus boten sich uns wunderbare Ausblicke auf die historischen Gebäude und zauberhaften Gärten der berühmten Universitätsstadt. Und natürlich konnten wir es nicht lassen, immer wieder und zur Freude der anderen Bootsfahrer zu singen.

Nach einem Besuch des „Evensong“ in der riesigen St. John’s Kapelle gaben wir ein Konzert im Robinson College. Es war rührend zu sehen, wie immer wieder Zuhörer leise in unsere romantischen Lieder einstimmten.

Am Dienstag lernten wir Norwich mit seiner beeindruckenden Altstadt und den vielen Kirchen kennen. Auf unserem Rundgang besuchten wir auch noch das eine oder andere gemütliche Pub.

Unser letzter Ausflug am Mittwoch führte uns nach London, wo wir auf einer Fahrt auf der Themse und bei einem Spaziergang von der Westminster Abbey zum Buckingham Palace einen Eindruck dieser riesigen und von baulichen Gegensätzen geprägten Stadt gewinnen konnten.

Einmal noch „Fish and Chips“ essen und am Gin-Tonic genippt, dann ging es auch schon wieder nach Hause. Viel zu schnell ist die Zeit vergangen und so mancher beschloss, bald wieder nach England zu reisen und dieses Land weiter zu entdecken.

Barbara M.

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